Interlaced
Aus HDFreaks Wiki
Das Zeilensprungverfahren (auch als Zwischenzeilenverfahren bezeichnet; engl. Interlaced) dient zur Verringerung des Bildflimmerns in der Fernsehtechnik.
Es wurde mit der Absicht entwickelt, die Signale mit einer möglichst geringen Übertragungsbandbreite möglichst flimmerfrei anzuzeigen. Dabei baut sich ein vollständiges Bild (Frame) aus zwei unterschiedlichen Halbbildern (Fields; Upper Field - Lower Field) auf. Bei der Bildentstehung werden für das erste Halbbild (Upper Field) nur die ungeraden Zeilen (Odd-Field) des Ausgabegeräts dargestellt; ist dieses komplett, wird das zweite Halbbild (Bottomfield, Bottom Field, Lower Field, Bottom Field Second) aus den geraden Zeilen (Even-Field) aufgebaut. Das menschliche Auge nimmt die einzelnen Zeilen nicht als flimmernd, sondern als wandernd wahr. Es integriert die Zeilensprünge im Idealfall zu einem Gesamtbild.
Bei der in unseren Breiten verwendeten Fernsehnorm PAL werden dabei 25 Voll- bzw. 50 Halbbilder pro Sekunde übertragen. In der NTSC - Norm werden dabei 30 Voll- bzw. 60 Halbbilder pro Sekunde übertragen.
siehe dazu im Gegensatz: progressiv
